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Ceramic studio
Willkommen Sie auf den Webseiten des Ceramic Studio Prague. Wir wollen Ihnen eine Geschichte über die Kunst, Historie und Schönheit ...
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China

Tang-Keramik

Vor allem wird die Kunst der Tang-Zeit mit naturbelassenen oder farbig glasierten Keramik-Skulpturen assoziiert, die meist Pferde, Kamele und wütende Dämonen („Höllenwächter“) darstellen, aber auch Hofdamen und Musikanten. Die bisweilen erkennbar unchinesischen Gesichtszüge der Dargestellten sind über die kulturellen Einflüsse aus Westasien und Europa zu erklären, die insbesondere über den regen Handel über die Seidenstraße vermittelt wurden.

Bis in die Tang-Zeit reichen auch die Ursprünge des in China erfundenen und im Laufe spätere Dynastien immer mehr verfeinerten Porzellans zurück, das aus einer aus Kaolin und Feldspat bestehenden Paste gefertigt wird. Gegenüber herkömmlichen Töpferwaren stellt Porzellan seine Schöpfer schon wegen der Verarbeitungseigenschaften vor erheblich größere Herausforderungen. Berühmteste Fertigungsstätte ist das im Lauf der Geschichte mehrfach umbenannte Jingdezhen in der Provinz Jiangxi.

Frühe Formen chinesischer Kunst wurden in der jungsteinzeitlichen Yangshao-Kultur gefunden, die bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht. Archäologische Funde wie die von Banpo haben gezeigt, dass in der Yangshao-Zeit bereits Töpferei betrieben wurde; die frühen Keramik-Erzeugnisse waren oft unbemalt und wiesen häufig plastische Kordelstrukturen auf. Zu den frühesten Zierelementen gehörten Fische und menschliche Gesichter, die sich aber letztlich zu symmetrisch-geometrischen abstrakten Mustern entwickelten, viele davon gemalt.

Hervorstechendstes Merkmal der Yangshao-Kultur war der extensive Gebrauch bemalter Töpferwaren, insbesondere mit menschlichen Gesichtern, Tierdarstellungen und geometrischen Mustern. Anders als die spätere Longshan-Kultur kannte die Yangshao-Kultur noch nicht die Töpferscheibe. Nach Erkenntnissen der Archäologen basierte die Yangshao-Gesellschaft auf matriarchalisch organisierten Clans. Ausgrabungen haben gezeigt, dass Kinder in bemalten Töpfergefäßen beerdigt wurden.

Die Terrakotta-Armee (dt. Soldaten- und Pferde-Armee), Teil des Mausoleums des Kaisers Qin, wurde im März 1974 in der Nähe von Xi’an, Provinz Shaanxi, China, entdeckt. Kurz darauf begannen professionelle Ausgrabungen. Bis heute ist erst etwa ein Viertel der gesamten Anlage komplett freigelegt.

Es handelt sich um die Darstellung einer vollständigen Armee der damaligen Zeit, bestehend aus mehr als 7.000 lebensgroßen Tonfiguren, die auf mehrere unterirdische Kammern verteilt sind. Aufgestellt sind Fußsoldaten, Reiter, Pferde und Kriegswagen, denen echte Waffen (Schwerter, Pfeilspitzen, Armbrüste) beigegeben sind. Die verschiedenen Ränge sind an unterschiedlichen Uniformen erkennbar. Die Armee bildet die Grabbeigabe des ersten Kaisers des Kaiserreich Chinas aus den Jahren 210–209 v. Chr., der mit Hilfe von Armeen wie dieser, China zu einem Reich einte. Bemerkenswert ist, dass alle diese Figuren individuell gestaltet sind, also keine zwei in Haltung, Gesichtszügen oder Ausstattungsdetails identisch sind. Offen ist die Frage, ob tatsächliche Soldaten von damals nachgebildet wurden oder ob die Erschaffer die unterschiedlichen Figuren frei gestalteten.

Seit 1987 sind die Grabanlagen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Die Entdeckung der Tonfiguren geschah rein zufällig im März 1974, als die chinesischen Volkskommunen noch bestanden. Sechs Bauern aus dem Dorf Xiyang versuchten einen Brunnen zu bohren, um die Trockenheit zu bekämpfen.

Das Museum der Terrakaotta-Armee befindet sich 1,5 km östlich des Mausoleums des Kaisers Qin Shihuangdi. Momentan (2004) sind drei der freigelegten Gruben der Öffentlichkeit zugänglich. In Grube 1 wurden 1.087 Soldaten und Pferde aus Ton freigelegt und restauriert. In Grube 2 befinden sich Infanteristen, Reiter und Streitwagen. In Grube 3 fand man weitere Figuren, welche man aufgrund der Aufstellung und Ausstattung (z.B. Zeremonialwaffen) der Soldaten als Kommandostab identifizierte.

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