
Die Jōmon-Zeit oder Jōmon-Kultur bezeichnet eine von 13.000 bis 300 v. Chr. andauernde Phase in der japanischen Geschichte. Grund für diese Einteilung waren Fundstücke aus Keramik, die der Epoche ihren Namen gaben. Jōmon (Jō – Schnur, mon – Muster) bedeutet im Japanischen Schnurmuster. Die Besonderheit dieser Keramik besteht in ihrer ausgesprochen kreativen Gestaltung. Mit unterschiedlich dicken Schnüren wurden Rillen in den roten Ton gepresst, so dass bestimmte Muster entstanden. Typisch hierfür waren flammenartige Spiralmuster. Die Keramik wurde im Vergleich zur Yayoi-Zeit mit relativ niedrigen Temperaturen gebrannt.
Yayoi bezeichnet eine japanische Kulturepoche, die ihren Ursprung ungefähr 300 v. Chr. hat und bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. hineinreicht. Ihren Namen verdankt sie der ersten Fundstelle einer neuen Keramikart, die in einem Vorort von Tokio gefunden wurde. Diese neue Keramik unterscheidet sich in Form und Gestaltung sehr von der der Jōmon-Zeit. Sie ist nun wesentlich schlichter und härter, da sie bei höheren Temperaturen gebrannt wird.











