
Harappian sealer, 2500-2000 BC
Der Begriff Kleinkunst bildet den Gegenbegriff zu den grossformatigen Malereien und Gravierung in steinzeitlichen Höhlen. Die figürlichen Gravierungen, oft auf Lochstäben aus Rengeweih, Knochen, Stein oder Gagat, bilden quantitativ die grösste Gruppe der mobilen Kleinkunst; hier finden sich ausschließlich Darstellungen von Tieren, v. a. von Hirscharten, Steinböcken und Wildpferden. Eingravierte Zeichen und Symbole finden sich auf Geschossspitzen, Harpunen, den “baguettes demi-rondes” oder auf kleineren Lochstäben.











