
Neolithic Pottery, 4000 BCNational Museum of Switzerland
Die notenkopfkeramische Formung stellt einen jüngeren Zeithorizont (etwa 5200 bis 4700 v. Chr.) der Linearbandkeramik Mitteleuropas dar. Der Name wird von der charakteristischen Verzierung der meist bomben, kumpf oder flaschenförmigen Gefäße (eingeritzte Linien und notenkopfartige runde Vertiefungen) abgeleitet. Auch die anthropomorphen und zoomorphen Idolplastiken tragen oft diese Notenkopfmuster, manchmal noch in Verbindung mit den archaisch wirkenden Röntgenstilelementen der vornotenkopfkeramischen Phase.











