Der Begriff Kleinkunst bildet den Gegenbegriff zu den grossformatigen Malereien und Gravierung in steinzeitlichen Höhlen. Die figürlichen Gravierungen, oft auf Lochstäben aus Rengeweih, Knochen, Stein oder Gagat, bilden quantitativ die grösste Gruppe der mobilen Kleinkunst; hier finden sich ausschließlich Darstellungen von Tieren, v. a. von Hirscharten, Steinböcken und Wildpferden.
Ton ist ein wasserhaltiges Aluminiumsilikat. Siehe auch Tonmineral. Man unterscheidet zwischen Primärton und Sekundärton. Die Auswahl und Mischung der Rohstoffe muss folgenden Forderungen genügen: Gute Formbarkeit der Masse, geringer Schwund beim Trocknen und Brennen, hohe Standfestigkeit beim Brennen, geringe oder keine Verfärbung des Endproduktes.
Die Bezeichnung Keramik stammt aus dem Altgriechischen. „Keramos“ war die Bezeichnung für Ton und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse. Die Produktion von Keramik gehört zu den ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Ihre älteste Nutzung scheint bei semi-sesshaften Jägerkulturen im Gebiet des oberen Nil erfolgt zu sein.











