
Jeff Oestreich-photo Stephen Brayne
Raku-Keramik, kurz Raku, ist eine alte japanische Töpfertechnik, die ursprünglich untrennbar mit dem Zen-Buddhismus und der Teezeremonie verbunden war. In Europa ist Raku erst seit 1940 bekannt. Das besondere an der Raku-Technik sind die Glasuren. Nachdem die Töpferware rohgebrannt ist, wird sie glasiert und bei 1000 Grad Celsius gebrannt. Mit langen Zangen werden die rotglühenden Gegenstände dann aus dem Ofen direkt in einen verschließbaren, mit Sägemehl (oder anderem brennbaren Material) gefüllten Behälter gebracht. Durch das Verbrennen der Sägespäne entsteht ein Reduktionseffekt. Es entstehen die typischen schwarzen Raku-Effekte.











