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    <title>Techniken &#45; Keramik</title>
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      <title>Kaolin</title>
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      <description>Photo from“The Complete Potter“, 2003.Kaolin, auch Porzellanerde genannt, ist ein Verwitterungsprodukt von Feldspat. Es besteht weitgehend aus Kaolonit, einem hydratisierten Mischkristall aus Aluminium&#45; und Siliziumoxid, begleitet von Quarzsand, Feldspat und Glimmer. Letztere Verunreinigungen werden durch Schlämmen und Sieben entfernt, das Endprodukt muss möglichst plastisch, beim Trocknen formstabil und nach dem Brennen weiß sein. Zur Erzielung der gewünschten Eigenschaften werden Kaoline unterschiedlicher Herkunft gemischt; um ein gutes Gießverhalten zu erreichen, gibt man noch Plastifizierungsmittel, wie Wasserglas und/oder Soda zu.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T15:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Ton</title>
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      <description>Jane Perryman&#45;photo Stephen BrayneTon ist ein wasserhaltiges Aluminiumsilikat. Siehe auch Tonmineral. Man unterscheidet zwischen Primärton und Sekundärton. Die Auswahl und Mischung der Rohstoffe muss folgenden Forderungen genügen: Gute Formbarkeit der Masse, geringer Schwund beim Trocknen und Brennen, hohe Standfestigkeit beim Brennen, geringe oder keine Verfärbung des Endproduktes.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T15:00:00+01:00</dc:date>
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      <title>Begriff und Unterteilung</title>
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      <description>Hans Coper&#45;photo Stephen BrayneHeute ist der Begriff breiter gefasst. Keramiken sind weitgehend aus anorganischen, feinkörnigen Rohstoffen unter Wasserzugabe bei Raumtemperatur geformte und danach getrocknete Gegenstände, die in einem anschließenden Brennprozess oberhalb 900 °C zu harten, dauerhafteren Gegenständen gesintert werden. Der Begriff schließt auch Werkstoffe auf der Grundlage von Metalloxiden ein. Keramik wird heute im zunehmenden Maße für technische Einsatzzwecke genutzt (technische Keramik) und in ähnlichen Prozessen, allerdings meist höheren Sintertemperaturen, hergestellt. Im Bereich der faserverstärkten Keramik sind auch siliciumhaltige organische Polymere (Polycarbosilane) als Ausgangsstoffe zur Herstellung von amorpher Siliciumcarbid&#45;Keramikmaterial in Verwendung. Sie wandeln sich in einem Pyrolyseprozess vom Polymer zur amorphen Keramik um.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:58:00+01:00</dc:date>
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      <title>Die Formgebung</title>
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      <description>Die Formgebung erfolgt bei Grobkeramik unter anderem durch Strangpressen (zum Beispiel Rohre und Stangen) oder durch Formpressen. Feinkeramik wird (analog der historischen Entwicklung) durch folgende Verfahren geformt:
Modellieren
Aufbauarbeit aus einzelnen Strängen (z. B. bei Hohlgefäßen) 
Plattentechnik
Drehen rotationssymmetrischer Hohlgefäße auf der Töpferscheibe 
Gießen dünnflüssiger Mischungen in geteilte Gipshohlformen, die das Wasser aufsaugen 
Formgebung auf motorgetriebenen Scheiben in Hohlformen mit Hilfe von Schablonen (sog. Eindrehen und Überdrehen) 
Pressen und Stanzen oder Fräsen 
Spritzguss 
Foliengießen</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:53:00+01:00</dc:date>
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      <title>Der Brennprozess</title>
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      <description>Lisa Hammond&#45;photo Stephen BravneDer Brennprozess (Rauh&#45; oder Schrühbrand) &#45; Sintern genannt &#45; ist sehr problematisch und erfordert eine sorgfältige Steuerung. Im so entstehenden „Scherben“ werden die Kristalle miteinander verfilzt und durch glasige Anteile verkittet. Anteil und Art der Kristall&#45; und Glasphase sowie der Poren bestimmen die Eigenschaften des gebrannten Gutes. Die angewandten Temperaturen (bis etwa 1.350 °C; bei Sonderkeramiken auch erheblich höher) hängen von der Rohmischung, also von dem zu erzeugenden Produkt ab und müssen in vielen Fällen während des Brennprozesses variiert werden (Temperaturprofil).</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:51:00+01:00</dc:date>
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      <title>Terrakotta</title>
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      <description>Peter Lane&#45;photo Stephen BrayneTerrakotta (nach ital. terra cotta, „gebrannte Erde“), in anderer Schreibweise Terracotta, wird als Materialbezeichnung für gebrannte, unglasierte Tonobjekte wie Gefäße, Skulpturen und Baukeramik verwendet, gelegentlich auch als Benennung für einen warmen, erdigen Farbton.


Terrakotta wird aus eisenhaltigem roten, aber auch aus kalkhaltigem gelblichen Ton hergestellt. Die mineralische Zusammensetzung der Tonsorten bzw. ihrer Mischungen bestimmen die charakteristischen Eigenschaften hochwertiger Terrakotten. Die Stücke weisen einen natürlich warmen Farbton und gute Haltbarkeit auf, sind wasserfest und widerstandsfähig gegen Frost. Da nur ein einmaliger Brand und relativ niedrige Temperaturen (900&#45;1000° Celsius) erforderlich sind, ist die Herstellung nicht kompliziert. Das Material ist einer der ältesten Werkstoffe der Kulturgeschichte. Es kommt in großen Mengen vor, lässt sich leicht bearbeiten und fand daher schon in der Antike weit verbreitet Anwendung. Spätere Blütezeiten waren die Renaissance und das 19. Jahrhundert. Schon aus prähistorischer Zeit sind kleine Gegenstände zu finden, in der kretisch&#45;mykenischen Kultur dann schon zahlreiche Menschen&#45; und Tierstatuetten.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:43:00+01:00</dc:date>
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      <title>Terra Sigillata</title>
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      <description>Chris Bramble&#45;photo Stephen BrayneTerra Sigillata (TS) ist der moderne Name für eine bestimmte Form römischen Tafelgeschirrs, die Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. in italischen Werkstätten (Arezzo) entwickelt wurde. Die Römer haben „das gute Tafelgeschirr“ in Handwerksbetrieben (Manufakturen) hergestellt, die ihre Ware mit einem Manufaktursiegel versehen wurde.


Das Geschirr zeichnet sich durch einen glänzend roten Überzug aus. Neben glatter Ware gibt es reliefverzierte, mit Modeln hergestellte Gefäße. Mit einzelnen Stempeln wurde die Verzierung im Model gestaltet und anschließend ausgeformt. Vor allem Schalen wurden so verziert. Die verzierte Zone wird nach oben in der regel durch einen sogenannten Eierstab abgeschlossen. Die Stempel &#45; sowohl die Herstellerstempel als auch die Bildstempel &#45; sind für die Archäologie eine wichtige Hilfe zur chronologischen Einordnung, die Erforschung der Terra Sigillata hat in der Archäologie daher eine lange Tradition. Die erste Einteilung entstand 1896 durch Hans Dragendorff.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:39:00+01:00</dc:date>
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      <title>Terra Nigra</title>
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      <description>Photo from“The Complete Potter“,2003.Terra Nigra bezeichnet antik&#45;frühmittelalterliche Schwarzkeramik. Vor dem Brand wurden die lederhart getrockneten Gefäße mit einer dicken, aber feinteiligen weißen Engobe überzogen, die Oberfläche danach mit einem Spachtel oder Glättstein poliert und somit veredelt. Dieser mechanischen Oberflächenbehandlung verdankt die Terra Nigra ihren intensiven Glanz. Im reduzierenden Brand (d. h. Drosselung der Sauerstoffzufuhr auf ein Mindestmaß) und möglicherweise durch Zufuhr von Rauch in den Töpferofen erzielte der Töpfer einen hellgrauen bzw. grauschwarzen Tonscherben und den glänzend schwarzen Überzug.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:38:00+01:00</dc:date>
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      <title>Tonmodell</title>
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      <description>Ein Tonmodell ist ein Abbild eines dreidimensionalen Objektes in Ton, das für folgende Zwecke hergestellt wird: Skizze/Entwurf: Ein Tonmodell als Entwurf wird meist nur sehr grob und in verkleinertem Maßstab des zukünftigen Gegenstandes ausgearbeitet. Der Entwurf dient lediglich zum Ausarbeiten einer groben Form eines späteren Werkes. Beispielsweise erstellt ein Bildhauer oft mehrere Skizzen in Ton, welche ihm dann als Vorlagen für die später zu erstellenden Skulptur dienen.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:36:00+01:00</dc:date>
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      <title>Formtechniken</title>
      <link>http://ceramic&#45;studio.net/techniken&#45;keramik/formtechniken/</link>
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      <description>Um Tongefäße zu formen, gibt es verschiedene Techniken: Bei der einfachsten werden Tonfladen zusammengesetzt und die Übergänge geglättet (Aufbautechnik). Bei der Wulsttechnik werden dünne Stränge von Ton ringförmig oder in Spiralen übereinander geschichtet, beim Formen mit der Töpferscheibe wird ein in schnelle Drehung versetzter Tonklumpen mit den Händen oder mit Schablonen zu einem rotationssymmetrischen Gefäß ausgezogen. Nach dem Formen werden die vorgetrockneten Werkstücke gebrannt und dadurch gehärtet.</description>
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      <dc:date>2006-09-15T14:32:00+01:00</dc:date>
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